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2026-09-12

xox gibt es jetzt auch über Tor

Zu verschlüsseln, was du sagst, ist nur die halbe Arbeit. Die andere Hälfte ist, dass niemand weiß, wer spricht und von wo. Ab heute läuft xox im Tor-Netzwerk, unter einer eigenen .onion-Adresse — und so genutzt erreicht deine IP-Adresse unsere Server zu keinem Zeitpunkt.

Was sich ändert

xox hat jetzt einen eigenen Onion-Dienst im Tor-Netz. Keine Kopie der Website und keine abgespeckte Fassung: die ganze App — dein Bereich, deine Identitäten, deine Gespräche, dein Tresor — läuft innerhalb von Tor. Du öffnest sie mit dem Tor Browser, und alles funktioniert wie gewohnt.

Warum das zählt

Ohne Tor erfahren zwei Parteien etwas, obwohl sie kein Wort von dem lesen können, was du schreibst: Dein Anbieter sieht, dass du dich mit xox verbindest, und unser Hoster sieht die Adresse, von der aus du dich verbindest. Mit Tor endet die Verbindung innerhalb des Tor-Netzes und kommt gar nicht erst bis zu uns heraus. Wir könnten niemandem sagen, von wo du dich verbindest, weil wir es nicht wissen.

Wie du hineinkommst

Öffne xox.is mit dem Tor Browser, und er bietet dir die .onion-Adresse von selbst an: Wir veröffentlichen sie in den Kopfzeilen der Seite, du musst also nichts abtippen. Oder gehe direkt über die Adresse unten. Die App merkt, dass sie über Tor läuft, und schaltet von allein in den Tor-Modus.

Was geht und was nicht, unumwunden

Nachrichten, Gruppen, Sprachnachrichten, Dateien, mehrere Identitäten und der lokale Tresor: all das funktioniert über Tor. Live-Anrufe und Live-Räume nicht, und wir sagen es lieber, als dass du es herausfindest: Der Tor Browser schaltet die Technik ab, die solche Anrufe brauchen — genau deshalb, weil ein Live-Anruf deine echte Adresse am Proxy vorbei verraten würde. Im Tor-Modus blockiert die App jede Verbindung, die das .onion verlassen würde; es kann also nichts aus Versehen hinaus.

Fünf Wege, xox zu nutzen

Im Browser, ohne irgendetwas zu installieren. Auf Android, indem du die App direkt bei uns lädst, ohne Store. Auf GrapheneOS, ganz ohne Google-Dienste. Auf dem iPhone. Und jetzt innerhalb von Tor. Dieselbe Verschlüsselung in allen fünf — nimm den Weg, der zu deiner Lage passt.

Adresse über Tor: usslpd5ggt6lc4whbgysc6sr2pj5a76bttczfht2oagdae4tmbod3kid.onion

Nichts davon verlangt etwas von dir: kein Konto, keine Telefonnummer, keine E-Mail. Das war nie anders, und über Tor gibt es noch weniger zu verlangen.